[Rezension] Simon Beckett – “Die Chemie des Todes”
2. Februar 2010 von Andy
Verlag: rororo
ISBN: 978-3-499-24197-0
Seiten: 430
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,99
Eigentlich hatte sich David Hunter aus einem ganz bestimmten Grund vom Großstadtleben verabschiedet. Nachdem seine Frau und seine Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind hat er in dem kleinen Örtchen Manville eine Stelle als stellvertretender Landarzt angenommen. Doch alles ändert sich in dem Moment als zwei Jungen auf dem Weg zum See die nackte Leiche einer Frau finden, die bereits über und über mit Insekten bedeckt ist und aus deren Rücken Schwanenfedern wie Flügel ragen.
In seinem alten Leben war David Englands bester forensischer Anthropologe wodurch er für den leitenden Chefermittler Mackenzie zu einer unersetzlichen Wissensquelle wird. Zum Leidwesen der Polizei hat er allerdings mit dieser Arbeit abgeschlossen und möchte nichts mehr von Leichen und Tod wissen. Erst als eine weitere junge Frau während ihrer morgendlichen Joggingrunde auf Mysteriöse Weise verschwindet beginnt David langsam sich an die Arbeit zu machen. Es stellt sich heraus, dass der Mörder sein erstes Opfer ungefähr drei Tage gefangen hielt, bevor er es durch einen kraftvollen Schnitt in die Kehle tötete. Wie bei einem Serienkiller üblich vermutet man, dass auch das zweite Opfer noch drei Tage zu leben hat. Als dann auch noch Davids neue Liebe, die junge Lehrerin Jenny am hellen Mittag spurlos verschwindet beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit…
Meine Meinung:
„Die Chemie des Todes“ ist das erste Buch aus der David Hunter Reihe des britischen Schriftstellers Simon Beckett. Aufmerksam wurde ich auf das Buch, dessen schlichtes Cover sich darstellt wie eine Todesanzeige vor einigen Wochen bei Weltbild, wo es mit seinen beiden Fortsetzungen ganz oben auf dem Krimitisch lag.
Zunächst etwas gewöhnungsbedürftig fand ich, dass die Geschichte in der „Ich Form“ aus Sicht von David Hunter verfasst wurde. Hat man sich jedoch erst einmal an diese Erzählform gewöhnt fiebert man um so mehr mit dem Charakter mit.
Die Story ist spannend und das Buch liest sich recht flüssig. Einzig die teilweise altertümlichen Formulierungen mancher Sätze fielen mir negativ auf.
Ich hatte während des Lesens bereits eine frühe Vorahnung in Bezug auf den Ausgang der Geschichte, war jedoch des Öfteren durch ein geschicktes Verweben der Informationsstränge wieder von dieser Fährte abgewichen.
Alles in allem hat mich das Buch begeistert, so dass ich mittlerweile mit dem zweiten Teil „Kalte Asche“ angefangen habe.
Bewertung:










Hallo Andy
Wow, bist du schnell. Hast du dir das Buch nicht erst grade geholt? Meins liegt immer noch im SuB. Aber das Buch klingt wirklich gut, war bei mir ja mehr so ein zufallskauf, denn für 2 € für dieses Buch, da musste ich einfach zugreifen.
Bin schon geapannt wie mir das Buch dann gefallen wird und ob auch ich den 2. Teil gleich nach kaufe
Liebe Grüsse
Alexandra
Ich bin gerade ein bisschen zu schnell beim Lesen. Aber was will man bei dem Wetter auch anderes machen… Man geht aus dem Haus und es ist dunkel, man kommt nach Hause und es ist dunkel. Der einzige Wehmutstropfen ist, dass die ganzen Bücherkäufe langsam den Geldbeutel leeren
. Bücherei kommt aber auch nicht in Frage, weil ich mein neues Regal dieses Jahr noch ordentlich füllen möchte.
Teil 2 hab ich übrigens auch schon fast wieder durch.
Er schreibt einfach viel zu spannend…
Liebe Grüße
Andy